Sonntag, 3. Februar 2008

Ausflug in den Addo Elephant Nationalpark















Wir sind wieder zurück von unserem 4-tägigen Ausflug, der Garden-Route entlang, nach Port Elisabeth in den Addo Elephant Nationalpark. Nachdem wir die erste Woche jeden Tag Wind hatte und Dietmar ja eh nicht soviel auf’s Wasser sollte und wir heuer ja schon zum 6. Mal in Kapstadt sind, wollten wir mal etwas mehr von Südafrika sehen und vor allem auch die „wilden Tiere“ von Afrika besuchen.
Wir sind von Kapstadt früh morgens los und sind die ca. 850 km Fahrt in den Addo-Elephant-Natinalpark – bis auf ein paar Pausen – durchgefahren und am Abend dort angekommen. -Eigentlich hätten wir gerne im Nationalpark übernachtet, haben dort aber leider nichts mehr bekommen, da wir nicht vorreserviert haben. Wir haben dann ganz in der Nähe vom Park eine günstige Übernachtungsgelegenheit gefunden und nach einer langen schlaflosen Nacht mit jede Menge Mücken im schwülen Zimmer sind wir um 7 Uhr morgens in den Nationalpark gefahren. Gleich nach der Einfahrt in den Park haben wir die ersten Zebras, Kudu’s und Wildschweine gesehen. Ein Ranger hat uns dann noch erklärt, wo zwei Löwen sein müssten. Leider haben wir diese nicht gesehen. Dafür hatten wir das Glück ein Herde Elefanten aus nächster Nähe beim morgentlichen Schlammbad beobachten zu können. Ist schon seltsam wie klein man sich im Auto fühlt, wenn die großen Tiere in nächster Nähe vorbeitraben.
Der Addo-Elephant-Nationalpark ist sehr weitläufig und man könnte sicher den ganzen Tag darin herumfahren bis man alle Wege abgefahren ist. Nachdem sich jedoch die Tiere in der Mittagshitze kaum mehr zeigen, sondern sich verständlicherweise lieber im schattigen Gebüsch aufhalten, haben wir den Nationalpark gegen Mittag wieder verlassen.
Unser nächstes Ziel war Jeffrey’s Bay. Hier tummeln sich die Surf Cracks am sogen. Supertube (Felsrinnen dicht vor der Küste, an denen sich lt. Surf Cracks 11 verschiedenen Wellenarten brechen) und hier finden alljährlich die Meisterschaften im Wellenreiten statt. Wir haben uns dort ein nettes B&B zum Übernachten ausgesucht und Dietmar hat dann am Morgen noch ein paar Pics von den Wellenreitern gemacht. Anschließend waren dann wieder die Tiere dran und wir sind noch durch einen kleinen privaten Park in Seaview durchgefahren und haben dort u. a. Giraffen gesehen. Die Löwen und Tiger in diesem Park sind jedoch in großen Gehegen untergebracht, wo man zwar auch mit dem Auto durchfahren kann, das ganze erinnert jedoch eher an einen großen Wildpark.
Danach sind dann wir wieder entlang der Garden-Route in Richtung Kapstadt aufgebrochen und haben noch eine Nacht in Wilderness, in einem sehr schönen B&B, verbracht. Wilderness liegt auch in einem Nationalpark, der durch seine schöne Lagunenlandschaft und üppige tropische grüne Naturlandschaft bei Wanderern und Vogelbeobachter bekannt ist. Am letzten Tag sind wir größtenteils der Küstenstrasse entlang nach Kapstadt retour gefahren.

1 Kommentar:

PhotographerMarkusGmeiner hat gesagt…

NICE PICS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!