Dienstag, 29. Januar 2008

Unser kleiner blauer Flitzer




Ich hab ja schon befürchtet, dass sich unser kleiner blauer Flitzer heute noch rächen wird, dafür dass ihn Stipi über eine Schotterpiste humpeln ließ, so als ob´s ein Allrad wäre. Aber er musste mir endlich mal beweisen, dass die mit Sackgasse gekennzeichnete Straße von der Mainbeach Langebaan zur Lagune ein Abkürzung ist.
Tatsächlich haben wir mindestens doppelt so lange gebraucht, bis wir im schrittempo allen Löchern und Steinen halbwegs ausgewichen sind. Nach einer 9-er Session in der Lagune von Langebaan machten wir uns dann wieder auf den Heimweg nach Kapstadt. Stipi hat noch gewundert warum er immer auf Vollgas fahren muss, bei nur ca. 120 km/h - aber bei mind. 70 km/h Gegenwind. Und auf einmal hat unser kleiner Flitzer gerumpelt und gehüpft und wir sind ausgerollt. Kann ja wohl nicht sein, der Kleine hat beinahe einen halben Tank auf der 2-stündigen Strecke gesoffen – wie klein mag der Tank wohl sein? Gottseidank ist gleich eine Straßenpatrollie mit zwei netten jungen Polizisten auf unserem kleinen blauen Flitzer am Straßenrand aufmerksam geworden und haben uns freundlicherweise aus der Patsche geholfen, indem sie uns von der nächsten Ortschaft einen Kanister voll Benzin gebracht haben.

Sonntag, 27. Januar 2008

Trainingssession von Aron Hadlow am Big-Bay-Strand







Nachdem der Capedoctor die Nacht durchgeblasen hat, war der Wind am morgen bereits so stark, dass Stipi mit dem 9er Vertigo am Big-Bay-Strand bei mega-böigen Bedingungen nicht lange Spaß dran hatte. Kaum den Schirm am Strand eingegraben, kam auch schon der Weltmeister Aron Hadlow und absolvierte bei dem böigen Wind sein Trainingsprogram, sodass sich gleich mal alle am Strand verfügbaren Fotoapparate und Videocameras auf in richteten. Auch Stipi hat die Chance genützt und ein paar Pics geschossen. Nach knapp einer Stunde war der Zauber leider vorbei und der Meister packte seine Sachen und war auch schon wieder weg.
Am Nachmittag konnte es Stipi dann doch nicht lassen und musste noch den 7er auspacken. Bei knapp 70 km/h war aber nur noch ein Downwinder möglich.
Der Wind hat bis zum Abend noch weiter zugelegt und wir haben am Parkplatz vom Big-Bay- 94 km/h gemessen. Es war kein Kiter mehr auf dem Wasser - nur noch ein einziger Windsurfer wollte es noch wissen.





Samstag, 26. Januar 2008




Ein Tag an der Kitebeach.

Trotz bestem Wind hat Stipi heute einen Tag ausgesetzt, um seine Wirbel zu schonen. Da die Wellen am der Kitebeach direkt vor unserem Appartement kaum einen Meter hoch waren, nütze Marlies die Gelegenheit direkt vor der Skyline von Kapstadt zu kiten und Stipi konzentrierte sich auf’s Fotografieren

Freitag, 25. Januar 2008

Ausflug nach Langebaan!


Eigentlich wollten wir uns ja heute in der Flachwasser-Lagune von Langebaan einfahren, aber da wir dort in Sachen Wind im wahrsten Sinne des Wortes eingefahren sind und der Wind bis zum Nachmittag nicht mal für Marlies mit dem 12-er gereicht hat, sind wir doch noch an die Mainbeach von Langebaan gefahren. Eigentlich hätten wir es ja wissen müssen, dass dort – nur ca. 1 km über dem Hügel – der Wind voll durchzieht und so konnten wir doch noch bis zum Sonnenuntergang kiten.


Jetzt könnt ihr mal raten welcher von beiden unser ist!


Donnerstag, 24. Januar 2008

Ein schöner Beginn


Nach 11-stündigem Flug landen wir in Kapstadt und sind froh, dass all unser Gepäck auch gut angekommen ist. Unser Gepäckhaufen scheint größer zu sein als unser kleines Mietauto ein Daihatsu Sirion - aber das Auto ist innen größer als es von außen ausschaut. Nach der üblichen Linksfahrer-Prozedere: auf der falschen Seite einsteigen und Scheibenwischer statt Blinker betätigen, kommen wir doch zügig in der morgendlichen Rushhour von Kapstadt - mit ca. 10 km/h - auf der vollgestopften Autobahn voran. Doch das ist alles kein Problem, da uns bereits der „Capedoctor“ (das ist der typische starkte Südost-Wind) bis zu unserem Appartement begleitet. Aus dem geplanten Ruhe- und Schontag wird daher nichts und Stipi testet gleich den neuen 12er Blade-Vertigo 08 bis der Wind zu stark und seine Rückenwirbel zu schwach werden.

Endlich ist es soweit!


Endlich geschafft – ca. 140 kg Sport- und Fotoausrüstung sind verpackt. Unsere Klamotten-Ration musste auf ein Minimum reduziert werden, damit auch noch Stipis Paragleiter
schirm mit reingepasst hat (falls seine drei gebrochene Wirbel doch noch nicht kitetauglich sind). Nun steht unserem alljährlichen Kapstadt-Urlaub nichts mehr im Wege.